25.11.2011

Hustensaft kann Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen!

Unter der Bevölkerung ist es zwar weitestgehend bekannt, dass einige Medikamente die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können, allerdings verlassen sich viele einfach auf die Informationen ihres Arztes. Doch der Arzt hat nicht immer die Zeit alle Infos, über die jeweils verschriebenen Medikamente zu äußern. Daher gibt es ja auch einen Beipackzettel, dem jeder zur Verfügung gestellt wird. Nicht nur verschriebene, sondern auch selbst gekaufte Medikamente aus der Apotheke, können die Fahrtüchtigkeit des Benutzers gefährden bzw. beeinträchtigen. Viele denken, dass es sich dabei nur um Medikamente gegen psychische Krankheiten, wie Antidepressiva handelt. Leider liegt man damit aber falsch. Viel mehr übliche Medikamente als vermutet, können dies verursachen. Dabei handelt es sich auch um typische Erkältungsmedikamente wie Hustensaft, Nasenspray oder auch Schmerztabletten. Verheerend bei der Einnahme, Fahrtüchtigkeit beeinträchtigender Medikamente, ist dabei, dass es wirklich zu verminderter Reaktionsgeschwindigkeit und Schläfrigkeit kommen kann. Wenn es zu einem Unfall oder Fahrauffälligkeiten kommt, sieht die Rechtssprechung kein Kavaliersdelikt, sondern greift durchaus hart durch. Denn dann drohen Bußgeld, Fahrverbot, Führerscheinentzug, oder sogar Freiheitsstrafe. Denn zwischen Medikamenten und Drogen am Steuer wird gesetzlich kein Unterschied gemacht. Daher sollte man wohl besser öfter beim Kauf seiner Erkältungsmittel, wie Hustensaft, auf den Beipackzettel schauen.





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