14.12.2011

Auffrischungsimpfung gegen Keuchhusten empfohlen

Keuchhusten ist eine sehr ernst zu nehmende hochansteckende Krankheit, welche durch Bakterien ausgelöst wird, und durchschnittlich bei Einem von Tausend Patienten zum Tode führt. Bei Kindern tritt der Keuchhusten meist mit den typischen Symptomen, wie bellendem Husten in der Nacht, Schnupfen und leichtem Fieber, oder auch Erbrechen auf. Bei etwa ein Drittel der Erwachsenen bleiben die typischen Symptome allerdings aus, sodass man recht schnell Gefahr läuft, die Krankheit zu verschleppen, oder gar an einer anderen zusätzlichen Krankheit zu leiden. Denn bei 15 bis 20 Prozent der mit Keuchhusten erkrankten Erwachsenen kommt es zu Lungenentzündungen, oder auch Mittelohrentzündungen. Zudem treten bei 0,5 Prozent der Erkrankten eine Hirnschädigung auf, welche dauerhaften Folgen haben. In der Regel wird man schon im Kinderalter dagegen geimpft, jedoch droht nach über zehn Jahren, dass das Immunsystem den Erreger trotz Impfung, nicht mehr abwehren kann. Daher wird geraten die Keuchhusten-Impfung, wieder aufzufrischen. Dies kann auch in Form von Kombiimpfungen, zum Beispiel in Verbindung mit Tetanus, geschehen. Die Kosten dafür übernimmt die Krankenkasse.





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